KABOOM – Mein persönlicher Schwangerschaftsrückblick

Ich fühle mich nicht gut, irgendwas ist anders. Nicht mal das gute Glas Wein mit Freunden kann meine Stimmung erheitern und somit verneine ich bei der nächsten Runde (sehr untypisch für mich – wenns schmeckt, dann schmeckts). Am nächsten Tag dann die Antwort auf meine unbewusste Frage „was ist los mit mir?!“. Halsschmerzen, Kopfweh und Husten. Alles klar, ich werde / bin krank. Das ganze zieht sich über mehrere Tage und trotzdem geht dieses klitzekleine Gefühl im Inneren nicht weg – Irgendetwas ist anders! Nach einer Woche Krankenstand gehts wieder ab in die Arbeit, aber so richtig Fit werde ich nicht und dieses ständige flaue Gefühl in der Magengrube geht auch nicht weg. Also gut – Nach zwei Wochen beschließe ich dann doch einen Schwangerschaftstest zu kaufen und siehe da – WOOOHOOOO ich bin schwanger und wir werden ein viertes Familienmitglied haben 🙂

Der Frauenarzt offenbart mir, dass ich schon in der 9ten Woche bin. Darüber bin ich wahnsinnig froh, denn mittlerweile weiß ich doch, was im ersten Trimester auf mich zukommt (natürlich jede Schwangerschaft ist anders, aber dieses flaue Gefühl im Magen hat mir schon die Richtung gezeigt). So vergehen die Wochen. Es ist Winter, grau und kalt. Ich bin Dauermüde und mir ist schlecht – ooooh ist mir schlecht! Jeder Tag wird zu riesigen Herausforderung.

Ab der 16ten Woche hab ich nicht mehr 18 Stunden am Tag das Gefühl der Übelkeit. So jetzt gehts los, endlich beginnt der schöne Teil! Doch nichts da, denn die nächsten 8 Wochen bin ich ständig nur erkältet und irgendwie finde ich vieles einfach nur anstrengend. Naja Augen zu und durch.

Nanu wie schnell sind denn die letzten 24 Wochen vergangen. Ich fühle mich ganz gut. JUHU. Jetzt muss ich nur noch 4 Wochen arbeiten und dann beginnt der angenehmste Teil der Schwangerschaft. Erstmal Urlaub und dann ab in den Mutterschutz. Das schaukeln wir schon irgendwie noch und dann ist er da. Blumenstrauß, Bussi links, Bussi rechts, Glückwünsche – der letzte Arbeitstag.

Jetzt erstmal eine Woche die Familie in Bayern besuchen, dann noch mal kurz Wien und dann gehts ab in den Urlaub. Zweiwöchige Städtetrips (unter „Reisegschichten“ nachzulesen) mit Kind, da wir ja schließlich noch Alle sehen wollen und langweilig soll uns schließlich auch nicht werden.

Schwangerschaftswoche 32! Puh jetzt gehts dem Ende zu. Ich muss endlich anfangen mit dem Nestbau und da wir von Momo alles weg gegeben haben, gehört alles neu organisiert. Ich verbringe Stunden auf willhaben.at, jedes Zimmer wird komplett entrümpelt und neu strukturiert und es sollte ständig ordentlich sein. Unser neues Familienmitglied soll sich doch auch gleich wohlfühlen.

SSW 39. Ich beobachte meinen kleinen Mann und hoffe, dass er es gut aufnehmen wird, sauge jede Minute zweisam-/dreisamkeit in vollen Zügen auf. Irgendwie realisiere ich erst jetzt, dass Momo bald ein großer Bruder sein wird und das sich für ihn seine komplette kleine Welt ändern wird…

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3 Gedanken zu “KABOOM – Mein persönlicher Schwangerschaftsrückblick

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