Za Za Zappelbeine – diese Schwangerschaftswehwehchen

eeeennndlich Füße hochlegen. Momo hab ich ins Bett gebracht, die Spuren der Verwüstung sind einigermaßen beseitigt und die Schokoladentafel liegt neben mir. Doch nach wenigen Minuten ist es vorbei mit der Ruhe – es geht wieder los. Dieses klitzekleine, unangenehme und gemeine Gefühle der Unruhe steigt meine Beine hoch. Zuerst versuche ich es zu ignorieren und widme mich voll und ganz meiner Schokolade. Als das nichts hilft, werden die Füße und Beine etwas gedehnt und bewegt, aber nach kurzer Zeit bringt das auch nichts mehr.

Ablenkung! Ja das ist es, ich brauche Ablenkung!

Der Fernseher wird eingeschaltet und ich lasse mich berieseln. Ich zappe durch die Programme, bis ich so müde bin, dass ich nur noch ins Bett möchte und schlafen. Ab ins Bett also mit mir. Und nun – STILLE und wieder dieses klitzekleine, unangenehme und gemeine Gefühl der Unruhe in meinen Beinen….

Viele werden bis jetzt nur Bahnhof verstanden haben, aber manch Andere können sich mit diesem Text total identifizieren, denn es geht vielen (in der Schwangerschaft) wie mir.

Restless Legs Syndrom = RLS

Da es bei mir aber nur immer eine Vermutung von verschiedenen Ärzten ist und nie durch einen Neurologen bestätigt wurde, nenne ich sie auch liebevolle ZAPPELBEINE.

„Die Bezeichnung Restless Legs Syndrom (RLS) bedeutet „Unruhige Beine“ und zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Charakteristisch für das RLS sind schwer zu beschreibende Missempfindungen, quälende Unruhe oder Kribbeln in den Beinen. Seltener auch in den Armen. An RLS erkrankte Menschen haben oft einen jahrelangen Leidensweg von Arzt zu Arzt hinter sich, bis sie dann endlich ernst genommen und therapiert werden…“ (restless-legs.at)

Das erste Mal bin ich mit diesem Gefühl bei Momos Schwangerschaft in Berührung gekommen und konnte es zuerst ganz gut wegschieben, doch im letzten Trimester wurden mir dann doch einige Stunden schlaf und ganz viel Energie gestohlen. Nach der Geburt von Momo wurde die „Störung“ immer weniger und blieben irgendwann ganz aus. Nun ist sie wieder gekommen…

Während der Schwangerschaft kann man nicht wirklich viel machen und meistens hat man auch Glück und es geht danach wieder weg, aber trotzdem kann einem dieses Gefühl den letzten Nerv rauben.

Was mir hilft, um das Gefühl etwas einzudämmen

–  Magnesium und Eisenpräparate (abgesprochen mit dem Arzt)
– „Kneippen“ – die Beine abwechselnd warm und kalt abduschen
– die Füße am Abend massieren lassen bzw einen Besenstil oder ähnliches auf den Boden   legen und darauf vor und zurück gehen (Tipp einer Shiatsu Lehrerin)

Es gibt unzählige Krankheiten, die nicht wirklich bekannt sind und die auch oft nicht als Krankheit wahrgenommen, sondern als kleines Wehwehchen abgetan werden. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen mit diesem Text weiter helfen. Trotzdem möchte ich natürlich noch anmerken, dass ich keine medizinische Ausbildung habe, sondern dieser Text rein persönliche Einschätzung und Meinung ist. Um herauszufinden ob ihr wirklich daran leidet, müsst ihr natürlich immer einen Arzt aufsuchen…

Ich kann es mittlerweile kaum mehr erwarten, bis ich den kleinen Mann endlich in meinen Armen halten kann und hoffe dann auf baldige Besserung 🙂

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Ein Gedanke zu “Za Za Zappelbeine – diese Schwangerschaftswehwehchen

  1. Laura schreibt:

    Hallo liebe Saskja,
    Also erstmal vorweg, du hast tolle Beine!
    Ich lese deine gschichten vom ersten Tag an, der eine oder andere Beitrag ist schuld, dass ich in der früh zu spät ausm Haus bin 🙂 konnte mich einfach nicht losreißen bevor ich nicht auch das letzte Wort gelesen habe!
    Freu mich schon total auf den Tag, wenn der kleine Bub endlich da ist und wieder neuer Lesestoff erscheint!
    Ich drück euch alle ganz fest!
    Bussi Laura mit Familie

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