Oh du schönes Korsika

Im Juni 2011 war ich das erste Mal mit zwei sehr engen Freundinnen auf Korsika und habe mich sofort in diese kleine französische Insel verliebt. Wir entschieden uns damals für den Roadtrip und fuhren mit dem Auto bis nach Livorno (IT), von dort ging es weiter mit der Fähre nach Bastia und dann noch mal die komplette Küste runter nach Porto-Vecchio in ein tolles Ferienhaus. Gesamt waren wir ca. 24 Stunden unterwegs, aber mit lieben Mädels, tollen Gesprächen und guter Musik war das gut zu bewältigen. Außerdem hatten wir dann natürlich den Vorteil, dass wir nicht an einen Ort gebunden waren und somit jeden Tag aufs neue spontan entscheiden konnten, wo es uns heute hintreiben soll.

Eigentlich genau 4 Jahre (Juni 2015) später stand ich wieder auf dieser tollen Insel, aber es hat sich einiges geändert. Ich bin mit meiner eigenen kleinen Familie hier und wir haben uns dieses Mal für die bequemere Variante entschieden. Via Flugzeug von Wien nach Calvi und dort sind wir dann auch direkt geblieben.

Bevor ich jetzt nur noch ins schwärmen komme, beginnen wir von Anfang an.

Andi und ich wollten endlich mal wieder ans Meer, aber wohin und wie war uns relativ egal. Wahrscheinlich kennt ihr das, aber wenn man so wenig Anforderungen an etwas hat, wird die Suche auch dementsprechend schwierig. Somit verbrachte ich Stunden im Internet – ganz nach dem Motto „selbst ist die Frau“ – und spielte mit unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten, unterschiedlichste Unterkünfte in unterschiedlichsten Destinationen durch. Eine never ending Story… Nach einigen Wochen kapitulierte ich und ließ mich zu einem Besuch im Reisebüro überreden. Und ich hatte großes Glück an so eine sympathische, geduldige und kompetente Reiseberaterin zu gelangen, denn mit dem Ergebnis waren wir mehr als zufrieden.

Wir verbrachten unseren Urlaub im Feriendorf „zum störrischen Esel“ und deckten damit fast alles ab, was wir uns erwartet hatten

  • keine Bunkeranlage und auch nicht links und rechts neben uns (was auf Korsika grundsätzlich nirgends zu finden ist)
  • die Möglichkeit die Abende draußen zu verbringen (trotz schlafendem Kind)
  • keine nervigen Animateure bzw. denen man gut aus dem Weg gehen kann
  • Kinderfreundlich
  • nicht unbedingt selbst kochen
  • einen Strand direkt dabei oder in wenigen Gehminuten zu erreichen
  • & an dem keine fest installierten Strandliegen und Sonnenschirme stehen (die man evtl auch noch extra zahlen muss)
  • falls Momo absolut nicht begeistert ist vom großen Meer, auch noch andere Option um die Tage zu füllen

Falls euch meine Ausflüge auf der Insel interessieren, dann kann ich gerne dazu noch einen extra Post verfassen.

Wie und wo verbringt ihr am Liebsten eure Urlaube? Wenn ich diese Zeilen so schreibe, bekomme ich nämlich direkt schon wieder Fernweh 🙂

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